Collaborative Practice / Cooperative Praxis
Collaborative Practice (im Deutschen auch Cooperative Praxis)
ist ein alternatives Verfahren zur Lösung von Konflikten.
Es ist besonders dann empfehlenswert
- wenn den Konfliktpartnern an einer interessengerechten Einigung und
Verständigung liegt
- wenn sie sich hierbei rechtlich, persönlich, emotional und wirtschaftlich unterstützen
lassen wollen, je nach konkretem Bedarf einzeln oder im Zusammenwirken
miteinander durch ihren Anwalt / durch ihren Coach (oder einem gemeinsamen Coach) /
durch neutrale Experten
- wenn sie ein Verfahren suchen, das ihnen bei der Lösung ihres Konfliktes einen
sicheren Halt und einen geschützten Raum gibt,
- in dem sie ihre Interessen, Bedürfnisse, Wünsche und Gefühle wahrnehmen und vertreten können
- in dem sie ihre Potentiale für kreative Lösungen zur Geltung bringen können
- in dem Kommunikationsformen entwickelt werden, um die Verhandlungen im wachsenden Verständnis füreinander zum Konsens zu führen.
Cooperative Praxis eignet sich vor allem dann, wenn im Konfliktfall die Beziehungen eine herausragende Rolle spielen. (Siehe http://www.cooperative-praxis.de)
Das Besondere von Cooperativer Praxis:
Im Gegensatz zur klassischen Mediation beauftragen die Konfliktparteien je eine/n Anwalt/in sowie eine/n sie in der Verhandlung unterstützenden Coach/Berater. Im Team mit den Anwälten und Coaches verhandeln die Beteiligten fair und hoch effizient im offenen Dialog.Alle Beteiligten verpflichten sich vertraglich, nicht streitig vor Gericht zu gehen und nach einer tragfähigen, für alle Konfliktparteien akzeptablen, fairen Lösung zu suchen.
Ausbildung "Collaborative Practice", München, 24.-26.02.2011